Ein Dutzend im Takt

16. September 2026

Natürlich hätte man das Spätsommersingen der Chorgruppe „Vita Anziane“ gerne unter dem Nussbaum im Park der Heinrich-Vetter-Stiftung abgehalten, aber es hatte kurz zuvor geregnet und da war der durchweicht und es tropfte ständig aus dem regennassen Baum. Also wechselte man einfach in den Salon der Stiftung, wo Antje Geiter, die Leiterin des Ideellen Stiftungsbereiches nicht nur die entsprechende Anzahl Plätze aufgestellt, sondern auch den Flügel zurecht gerückt hatte.

Obwohl das Wetter schon herbstlich war, herrschte auch im Stiftungshaus eine fröhliche Stimmung. Sowohl Bewohner des Regine-Kaufmann-Hauses als auch Vetter-Freunde aus der Nachbarschaft und weitere Frauen und Männer von außerhalb kamen, um das Angebot, gemeinsam Volks- und Wanderlieder zu singen, anzunehmen. Ein gutes Dutzend bekannte Lieder waren im Heft zusammengeklammert. Es wurde kräftig gesungen. Dazwischen gab es einige heitere Kommentare, die so manchen Lacher auslösten. War zwar das Wetter draußen trübe, die gute Laune verbreitete sich bei „Die Gedanken sind frei“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“, „Im Frühtau zu Berge“, „Es tönen die Lieder“, „Hoch auf dem gelben Wagen“ oder „Ein Heller und ein Batzen“ rasch. Auch das „Badnerlied“ wurde gesungen und selbst der Kanon „Himmel und Erde“ glückte, dank der versierten Chorleiterin bestens. Dass man sich beim Abschlusslied „Kein schöner Land“ versprach, bald wieder in dieser gemütlichen Runde zusammen zu singen, muss nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden. Tk. 16.09.2026