„Vielfalt“ ist zum Markenzeichen des Engagements der Heirich-Vetter-Stiftung geworden. Regelmäßig werden Bildungs- und Gemeinschaftsstunden außerhalb der Stiftungsareals angeboten, so im benachbarten Regine-Kaufmann- oder dem Marien-Haus in den Quadraten. Gab es dort zuletzt einen Vortrag über den Architekten Fritz Nathan oder über den Autor und Zeichner Wilhelm Busch, so hatte die Leiterin des Ideellen Bereichs der Stiftung, Antje Geiter, jetzt für Ilvesheim eine Besonderheit organisiert.
Prof. Dr. Norbert Egger, vor 25 Jahren Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim, kam anlässlich der Erinnerung an „25 Jahre Teehaus im Luisenpark Mannheim“ auf Einladung der Heinrich-Vetter-Stiftung mit einer chinesischen Delegation ins Regine-Kaufmann-Haus. Hier wurden die Herren vom Vorsitzenden der Stiftung, Prof. Dr. Markus Haass, herzlich begrüßt. Dr. Egger hatte mit Lui Shangijao einen Künstler mitgebracht, der als Meister auf der Guqin gilt. Diese Griffbrettzither ist ein Musik-Instrument, das von der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe eingestuft ist. Es ist wohl schon vor über 3.000 Jahren gespielt worden und gilt, über die Seitenstraße nach Europa gelangt, als Vorläufer der hiesigen Zither.
Die feinen und zarten Töne mit meditativem Charakter, gefielen den Senioren im voll besetzten Saal sehr gut und verbreiteten eine angenehme, besondere Stimmung. Tk.BILD:Tk. 14.09.2026
