Literarischer Sommerabend

19. August 2026

Zahlreiche Literaturfreunde erlebten unter dem Nussbaum im Park an der Goethestraße einen angenehmen, literarischen Abend. Für die Heinrich-Vetter-Stiftung begrüßte Hartwig Trinkaus, der betonte, dass die  Stiftung ihr Motto “Vielfalt fördern” tatsächlich lebt, gab es doch heuer, nach dem lebhaften “Rock im Park”, nun feine und leise beschwingte Töne.

Für die auserlesene Umrahmung sorgte nämlich die großartige Harfenistin Angela Holzschuh. Passend dazu und zum warmen Sommerabend hatte Regina Weibel heitere Geschichten im Gepäck. Die Autorin und ehemalige langjährige Leiterin der Ilvesheimer Gemeindebücherei freute sich über die vielen Zuhörer, darunter auch Ex-Kollegin Elisabeth Stroh. Dann sorgte sie für sonnige, fröhliche und immer wieder vergnügliche Kurzgeschichten. Ihr wohltuend ungezwunger Vortrag war ein echter Vorlesegenuss. Da ging es um die Bewältigung alltäglicher Knacknüsse, die sich schließlich doch nur als „Problemchen“ erwiesen, um Missverständnisse oder falsche Interpretationen. Es waren Geschichten, die dem grauen Alltag frohe, bunte Farben abgewannen. Die Besucher zeigten sich von diesem heiteren Sommerabend angetan. Schließlich, als die Erde sich von der Sonne weggedreht hatte, man nennt das auch Sonnenuntergang, gab es noch eine Kurzgeschichte und sanfte Harfenklänge als Abendmusik.

Die Gäste genossen die warmen Temperaturen und standen zum gemütlichen Ausklang noch ungezwungenen beisammen. Dass auch diese beiden Akteure ohne Gage gekommen waren und die Spenden der Gäste diesmal dem am Park angrenzenden Tageshospiz zugute kommen, sei nicht nur der Vollständigkeit halber noch zu erwähnen. Tk./BILD:TK. August 2026