Der Carneval-Club-Waldhof ist eigentlich eher bekannt für seine gute Jugendarbeit oder seine stets ausverkauften Sitzungen wie etwa die schon legendäre Joggingsitzung. In dieser Kampagne konnte der Verein seinen 6×11. Geburtstag feiern.
Doch auch außerhalb der närrischen Zeit ist der Verein aktiv, etwa um anderen Menschen ein paar nette Stunden zu bereiten. Und so waren einige der Aktiven nebst Vorstand Maikel Schwertfeger und Sitzungspräsident Rolf Remmele zu Gast beim Muttertagsevent der Heinrich-Vetter-Stiftung in Ilvesheim. Und um es gleich vorweg zu nehmen, das Publikum war begeistert.
Seit einigen Jahren schon lädt die Heinrich-Vetter-Stiftung am Muttertag die Mamas und Omas zu einem gemütlichen Vormittag in den Garten der Stiftung ein. In jedem Jahr gibt es dazu ein anderes Programm. In diesem war es der Carneval-Club Waldhof (CCW), der den Damen und auch einigen Herren ein buntes Programm bot.
In Vertretung von Antje Geiter, die alles bestens vorbereitet hatte begrüßte Hartwig Trinkaus die zahlreichen Gäste im sonnenbeschienenen Garten der Stiftung. Für all die, die zum ersten Mal dabei waren, gab es von ihm einen kleinen Einblick in die Heinrich-Vetter-Stiftung und deren Stiftungszweck.
Dazu gehört auch die Pflege des Brauchtums und der Gemeinschaft. Und genau das tat man an diesem Vormittag. Brauchtum, weil der CCW zwar ein Carnevalsverein ist sich aber auch gerne sozial engagiert und Gemeinschaft, weil an diesem Vormittag alles kostenfrei war.
So möchte man auch Menschen einen Besuch ermöglichen, die nicht so viel Geld im Geldbeutel haben, so Hartwig Trinkaus. Eine Spende für die Jugendarbeit des CCW wurde natürlich gerne angenommen.
Für den Rest des Vormittags übergab Hartwig
Trinkaus das Mikrofon an Rolf Remmele, Sitzungspräsident des CCW. Er führte durch das Programm, gab Einblicke in die Vereinsarbeit und stellte als erste die „Tontauben“ vor. Dabei handelt es sich um fünf Männer, die mit ihren flotten, live gesungenen Liedern das Publikum erfreuen.
Hatte man sich anfangs mit dem Repertoire dem eher älteren Publikum angepasst so wurde es im Laufe des Morgens dann aber immer flotter und am Ende gab es sogar einige Damen, die eifrig mitsangen und tanzten. Ganz zur Freude der fünf Herren, die das Publikum bestens unterhielten. Doch nicht nur die Tontauben begeisterten das Publikum.
Ein lustiges Muttertagsgedicht steuerte Senatsvizepräsidentin Waltraud Esser bei.
Die Malle-Mäuse wiederum, eine Playback-Gruppe um ihre „Chefin“ Angelika Remmele, heizten mit bekannten Hits ein. Und die Cheerleaders des CCW steuerten tolle Akrobatik bei.
Den Abschluss des gelungenen Vormittags machten dann wieder die Tontauben ehe sich alle Gaste noch an leckerer, vom Schifferkinderheim Seckenheim zubereiteter Kartoffelsuppe stärken konnten. Bericht von Marion Schatz im Mai 2026
