Spurensuche in der Mühlenhochburg Heppenheim
30. April 2026

Auf Spurensuche in der ehemaligen Mühlenhochburg Heppenheim, begaben sich rund 25 mobile Seniorinnen und Senioren des SeniorenKreis Bildung der Heinrich-Vetter-Stiftung. Der Tag begann am Bahnhof Ladenburg. Von Gleis 1 aus fuhr die Gruppe, angeführt von der Leiterin des Ideellen Bereichs der Stiftung, Antje Geiter, zum Bahnhof Heppenheim. Gemeinsam wurde von hier aus der Weg zum Treffpunkt, mitten in der Altstadt von Heppenheim, angegangen. Da man rechtzeitig aufgebrochen war, konnte von etlichen Teilnehmern auch noch die katholische Pfarrkirche St. Peter besucht werden. Das Kulturdenkmal wird ob ihrer eindrucksvollen Größe auch als der Dom der Bergstraße bezeichnet, sie war jedoch nie Bischofssitz. Zwar wurde das dreischiffige Gotteshaus am 1. August 1904 vom Mainzer Bischof Georg Heinrich Maria Kirstein neu eingeweiht, aber vom Vorgängerbau, den es wohl schon 755 gab und der auch mehrmals verändert wurde, stammen die sechs, vermutlich im 13. Jahrhundert errichteten, unteren Stockwerke des heutigen Nordturms. 

Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden die Teilnehmer pünktlich von den beiden Stadtführern begrüßt. Sie führten in die Geschichte der Müllerei als auch in die Vorgänge des Mahlens ein. Die Tour führte dann an Plätze und Gebäude in der Heppenheimer Altstadt und zum ehemaligen Mühlgraben am Schlossberg. Nach gut zwei Kilometern Fußweg, war in gut 90 Minuten die Geschichte der ehemaligen Mühlenhochburg Heppenheim umfassend und anschaulich vermittelt. Damit war eine Stärkung mehr als verdient, die in der Fachwerkstube, erbaut 1807, am Rande der historischen Altstadt von Heppenheim, individuell eingenommen wurde. Danach ging es wieder mit der Bahn zurück nach Ladenburg. Tk./BILD:Tk. 23.04.2026