Mehr über die Heinrich-Vetter-Stiftung
29. Januar 2026

Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Ilvesheim besuchten die Heinrich-Vetter-Stiftung, um mehr über Geschichte und Einrichtung zu erfahren. Begleitet wurden die Konfirmandinnen und Konfirmanden von Pfarrerin Anna-Paola Bier.

Bereits im November hatten einige der Konfirmandinnen und Konfirmanden einen Gottesdienst im Wohnzimmer der Vetter-Villa besucht. Dabei waren auch Fragen zum Haus, zu Heinrich Vetter und zur Geschichte der Stiftung aufgekommen. Diese konnten nun ausführlich beantwortet werden. Bei dem informativen Vortrag über das Leben Heinrich Vetters, über seinen Kontakt zu Ilvesheim sowie über die Gründung, Arbeit und Aufgaben der Stiftung, lag ein Schwerpunkt auf Vetters Verbundenheit mit Ilvesheim, Hier wurde seine Unterstützung gesellschaftlichen und sportlichen Lebens, wie etwa seit 1955 die Förderung des Inselcup, erwähnt. Anhand etlicher Fotografien erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Geschichte der Vetter-Villa sowie in Veranstaltungen und Entwicklungen von Gemeinde uns Stiftung. Natürlich wurde erklärt, wie die Stiftung funktioniert und welche sozialen und gemeinnützigen Aufgaben sie übernimmt.

Auch das Thema der Arisierung jüdischen Vermögens während der NS-Zeit wurde vermittelt. In diesem Zusammenhang wurde auf die Ilvesheimer Synagoge sowie auf das Schicksal von Ilvesheimer Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens eingegangen. Dabei wurden historische Zusammenhänge verständlich gemacht und erklärt, warum das Seniorenhaus Regine-Kaufmann-Haus heißt. Der Besuch bot den Jugendlichen die Gelegenheit die Zusammenhänge zwischen Geschichte, Verantwortung und sozialem Engagement sowie die Intention der Heinrich-Vetter-Stiftung besser zu verstehen. 28.01.2026