Stiftung-Aktuell (Archiv 2014)

Vor etlichen Gästen, Architekten, Planern, Gemeindevertretern, Nachbarn, Handwerkern und Repräsentanten der Heinrich-Vetter-Stiftung konnte nun der symbolische Spatenstich zum Bau des Kinderhaueses "Zauberlehrling" erfolgen. Auf dem Areal der Stiftung an der Ilvesheimer Goethestraße entsteht ein stattliches Gebäude, das 86 Kindern, von der Krippe bis zur Vorschulalter, zur Verfügung stehen wird. Die Gemeinde Ilvesheim bedankte sich durch Bürgermeister Andreas Metz bei der Stiftung für den Bau dieses Objekts, das zur Deckung der gesetzlichen Bedarfszahlen dient. Der Vorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Peter Frankenberg, freute sich über die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und sprach die Hoffnung aus, dass diese auch auf den von der Gemeinde eingesetzten Betreiber übergehen werde. Das Kinderhaus habe Vorrang, das ebenfalls vorgesehene Seniorenhaus werde später folgen, so Frankenberg. Architekt Wolfgang Mairinger von BlocherBlocherPartner unterstrich, dass sich das Gebäude ganz seiner Aufgabe unterordne und dennoch mit dem Atrium ein architektonisches Ausrufezeichen setze. Das Gebäude soll bis Ende 2015 der Gemeinde übergeben werden.
(Bilder: Helmut Jung)
Oktober 2014


Heitere Erinnerungen zur Auszeichnung "Fischernachen“

Ein illustrer Kreis fand sich gemütlich und heiter im Wohnzimmer der Heinrich-Vetter-Stiftung zusammen. Die Träger von Ilvesheims bürgerschaftlicher Auszeichnung, dem „Fischernachen“, brachten Grüße von Pfarrer i.R. Richard Haas aus Bayern mit, aus gesundheitlichen Gründen musste Willi Menz sowie Franz Crönlein passen. Die Gruppe mit Organisator Dieter Münster, Altbürgermeister Otto Trapp, Margarethe Schiess, Heinz Marschall, Gerhard Karch, Gebhard Rudolph, Eduard Grabinger, Dr. Wolfgang Strauß, ergänzt um weitere Gäste, darunter auch Helga Münster und Karlheinz Blawert als Vertreter des BDS, auf dessen Initiative der „Fischernachen“ zurück geht, gönnte sich zunächst mit Vetter-Geschäftsführer Trinkaus einen Rundgang durch den Skulpturengarten, wobei er einige der Kunstwerke und deren 
Erschaffer genauer vorstellte. 

Zurück im Haus, gedachte die Gruppe bei vielen Gesprächen auch der früheren Träger Pfarrer Andreas Vogel, Paul Belener, Willi Schippert, Karl-Pit Wagner, Emma Barth und Helmuth Schaller. Dazu gehörte auch Heinrich Vetter, der 1991 mit dieser auf das Wohl von Ilvesheim ausgerichteten Würdigung bedacht worden war. Münster und Blawert erinnerten an diese Verleihung und Dr. Strauß wiederholte gar die gereimte Laudatio von 1991. Die mitgebrachten Dokumente, Zeitungsausschnitte und sogar Vetters Dankschreiben an das Verleihungsgremium werden einen Ehrenplatz im Stiftungsmuseum erhalten, versicherte Trinkaus. Dass der Abend heiter ausklang, war Eduard Grabinger zu verdanken. Er hatte in Heinrich Vetters Wohnzimmer schon zu dessen Lebzeiten am hundert Jahre alten Bechstein-Flügel für heitere, musikalische Momente gesorgt, und auch diesmal stimmten die Gäste gerne mit ein.

FOTO: Treffen Fischernachenträger
BILD: HVS Archiv
September 2014


Hoffenheim gewinnt 60. Vetter-Junioren-Turnier um den Ilvesheimer Insel-Cup

Dipl.-Kfm. Dr. h.c. Heinrich Vetter, der seit 1932 mit seinen Eltern in Ilvesheim lebte, pflegte eine von daher besondere Verbindung zur Inselgemeinde.

Als er am 15. Juli 1997 die "Heinrich-Vetter-Stiftung" errichtete, legte er auch fest, dass das so genannte „Vetter-Turnier“ zu unterstützen ist, hatte er es doch zusammen mit Verantwortlichen der Spielvereinigung 03 Ilvesheim im Jahr 1955 mit aus der Taufe gehoben. Die Förderung des Nachwuchssports lag Vetter stets am Herzen, und so lange es ihm möglich war, besuchte er das „Vetter-Turnier“, bis er schließlich am 3. Februar 2003 starb.

Seine Stiftung setzt die Förderung des Jugendsports gerne fort, auch weil es die Organisatoren der Spvgg in der Vergangenheit geschafft haben, 
sich den Aspekt der Völkerverständigung, der für die Stiftung besonders 
wichtig ist, ebenfalls zur Aufgabe zu machen.

So hat der Vorstandsvorsitzende der Heinrich-Vetter-Stiftung, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Frankenberg, einmal allen Akteuren, Gästen und Freunden des Ilvesheimer Vetter-A-Junioren Fußballturniers viel Erfolg gewünscht, anderseits konnte für die Stiftung Hartwig Trinkaus (rechts) dem Sieger des 60. Turniers 2014, der TSG 1899 Hoffenheim, persönlich zum überzeugenden Turniersieg gratulieren. 

FOTO:SCHWETASCH
Juli 2014


Kinder im Aufwind

Die Unterstützung von benachteiligten Kindern ist eine individuelle, aber auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Deshalb hat die Heinrich-Vetter-Stiftung die Mannheimer Bürgerstiftung mit ins Boot geholt, um dem Verein AUFWIND eine sichere Bleibe zu verschaffen.

Aufwind Mannheim e.V. ist seit 2007 gegen Kinderarmut aktiv. Der Verein betreut aktuell 25 Grundschulkinder aus der Neckarstadt. Die Kinder kommen durchweg aus Verhältnissen, die sie benachteiligt ins Leben schicken. "Aufwind" ist eine konkrete Grundsicherung, bietet Halt und Unterstützung im Alltag, gemeinsames Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung aber auch Spiel und Spaß, Freizeit- und Kreativangebote sowie Ferienbetreuung. Der Verein bietet den Kindern Strukturen, gibt Selbstbewusstsein und Perspektive. In diese Arbeit 
bindet das Aufwind-Team gerne die Familien der Kinder mit ein, auch durch beratende und soziale Unterstützung für die Eltern.

Um dieses Angebot für benachteiligte Kinder in dem bei der evangelischen Kirche angemieteten Haus sichern und ausbauen zu können, hat der Verein nun mit Hilfe eines sechsstelligen Betrages der Heinrich-Vetter-Stiftung, übergeben von Stiftungsvorstand Prof. Dr. Frankenberg, und mit Förderung weiterer Stiftungen, die Räumlichkeiten erwerben können. 
Hier können Sie den Film online anschauen.

http://www.rnf.de/cmms-embed/34287/


Oktober 2014